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Wikipedia schildert die Sache so:

Verwirrmethode oder Paarungsstörung ist eine Methode zur Bekämpfung von Schadinsekten in der Landwirtschaft ohne Nützlinge zu gefährden. Dabei nutzt man ein Verhalten einiger Insekten bei der Paarung. Die weiblichen Tiere verströmen Pheromone, um männliche Tiere anzulocken. Bringt man in ein Feld eine höhere Massenkonzentration von künstlich hergestellten Pheromonen aus, werden die männlichen Tiere orientierungslos und finden nicht mehr zum Weibchen. Dadurch wird die Vermehrung dieses Schädlings behindert.

In Deutschland wird diese Methode seit 1985 im Weinanbau zur Bekämpfung des Traubenwicklers eingesetzt.

Das Verfahren gilt als ökologisch, da durch den Einsatz der Pheromone die Menge an chemischen Insektiziden verringert werden kann. Positiver Nebeneffekt ist die Förderung der Populationsdynamik der Nützlinge.

Leider gibt es noch ein paar Winzer alten Schlages, die dies Methode als Teufelszeug abtun und die dafür lieber Gift spritzen.

Jetzt wurden z.B. in Kapellen-Drusweiler Pheromone ausgebracht.  Hier ein paar Bilder dazu. Dabei sind auch Dokumente der Weinbergs-Bürokratie.